Schulanfang

Schulanfang Erwartungen Schulweg
     
Frühstück Unterrichtszeiten Hausaufgaben
     
Zeugnisse Versäumnisse Versicherung


Schulanfang

Der Einstieg in Schule soll für alle Schülerinnen und Schüler so positiv und konflikt- und frustrationsfrei wie möglich gestaltet werden, um damit den Weg zu einer erfolgreichen Schullaufbahn zu ebnen.

Schon lange vor der eigentlichen Einschulung muss mit den entsprechenden Vorbereitungen begonnen werden, um im Vorfeld erkennbare Schwierigkeiten zu erfassen und möglicherweise bereits beheben zu können.

Vor den Anmeldetagen findet in der Schule ein Tag der offenen Tür statt, an dem insbesondere die Eltern der zukünftigen Erstklässler die Möglichkeit haben, sich über die Schule zu informieren und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Der Schnuppertag findet im Oktober statt.

Schuleingangsdiagnostik

Seit Beginn des 2. Halbjahres 2012 bieten wir eine Schulkind AG für die zukünftigen Erstklässler aus unseren Nachbarkindergärten an. Diese Arbeitsgemeinschaft wird von einer Sozialpädagogin und einer Lehrerin geleitet. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist es, dass die Kinder die Schule und wichtige Dinge kennen lernen, die die Einschulung erleichtern. Die Kinder müssen von ihren Eltern gebracht und abgeholt werden.
Diese AG kann aber nur stattfinden, wenn uns die personellen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Informationsabend für alle Eltern der neuen Schülerinnen und Schüler mit  Informationen zur  Arbeitsweise im ersten Schuljahr (Methoden, Materialien) sowie Klärung der noch vorhandenen Fragen.
        
Durchführung eines Kennenlernnachmittags im zukünftigen Klassenverband mit der/dem entsprechenden Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer und den Patenklassen nach    Möglichkeit im zukünftigen Klassenraum kurz vor den Sommerferien.

Klassenpflegschaftsabend in der ersten Schulwoche mit detaillierten Informationen über die Arbeitsweisen, Methoden und Inhalte im ersten Schuljahr, mit Aufzeigen von
Möglichkeiten  für die Eltern, ihre Kinder in diesen ersten Wochen sinnvoll zu unterstützen.


Wir wünschen uns, dass Ihr Kind bei der Einschulung:


- eine Schleife binden kann
- sich selbstständig im Sportunterricht an- und ausziehen kann
- Tornister und Sportzeug selbstständig ein- und auspacken kann
- mit Klebstoff und Schere umgehen kann
- den eigenen Namen in Druckschrift schreiben kann
- gerade Linien schneiden und falten kann
- bis 10 zählen kann
- Farben erkennen kann
- in einfachen Sätzen sprechen kann
- ruhig sitzen kann
- zuhören kann
- einfache Vereinbarungen verstehen und einhalten kann

Die Erzieherinnen/ Erzieher helfen Ihnen bei Fragen und Problemen.


Schulweg

Der Schulweg ist besonders für die Lernanfänger immer wieder eine Herausforderung. Kinder unter acht Jahren haben kaum ein Gefahrenbewusstsein und neigen zu spontanen Reaktionen. Außerdem gibt es auch unter den Erwachsenen viele Verkehrsteilnehmer, die sich nicht immer an die Regeln halten.

Deshalb ist es wichtig,

In der Nähe der Schule sind die Kinder am meisten gefährdet durch an- und abfahrende Autos der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen. Daher bitten wir Sie mit besonderem Nachdruck: Bringen Sie Ihr Kind nur in Ausnahmesituationen mit einem Fahrzeug zur Schule. Bedenken Sie bitte: Der gemeinsam gegangene Schulweg bietet zudem gute Gelegenheiten zum Gespräch miteinander und kommt dem natürlichen Bewegungsbedürfnis eines Grundschulkindes entgegen.


Frühstück/Frühstückspause
Zum Frühstück können die Kinder Milch oder Kakao bestellen. Das Geld wird 14-tägig von den KlassenlehrerInnen eingesammelt.
Die KlassenlehrerInnen sammeln das Geld für jeweils 10 Tage ein.    
Nach der Hofpause frühstücken die Lehrerinnen/ Lehrer gemeinsam mit den Kindern im Klassenraum.Wir empfehlen Ihnen, das Frühstück für die Pause nach Art und Menge den Essgewohnheiten des Kindes anzupassen. Obst und Getreideprodukte sind gesünder als süßes oder salziges Knabberzeug. Geben Sie Getränke bitte nur in unzerbrechlichen Flaschen mit!


Unterrichtszeiten
Der Schulhof darf erst ab 7.45 Uhr betreten werden. Vor 7:45 Uhr besteht keine Aufsichtspflicht. Ab 7:45 Uhr können die Kinder in ihre Klassen gehen.

1. Stunde: 08:00 - 08:45 Uhr
2. Stunde: 08:50 - 09:35 Uhr
   
Pause: 09:35 - 09.50 Uhr - 1. Hofpause
  09:50 - 10:05 Uhr - Frühstückspause in den Klassen
   
3. Stunde: 10:05 - 10.50Uhr
4. Stunde: 10:55 - 11:40Uhr
   
Pause: 11:40 - 11:55 Uhr - 2. Hofpause
   
5. Stunde: 11:55 - 12:40 Uhr
6. Stunde: 12:45 - 13:30 Uhr


Bitte schicken Sie Ihr Kind nicht zu früh zur Schule! Der Versicherungsschutz beginnt um 07.45 Uhr. Die Kinder können ab 07.45 Uhr in die Klassenräume.

Gegen Entgelt kann eine Betreuung von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr oder bis 16.00 Uhr (Offene Ganztagsschule) genutzt werden.

Der Schulvormittag ist in drei Unterrichtsblöcke à zwei Unterrichtsstunden unterteilt. Zwischen den Blöcken finden Hofpausen statt.

Die Frühstückspause von 09.50 Uhr bis 10.05 Uhr verbringen die Kinder im Klassenraum.

Innerhalb der Blöcke sind flexible Pausen möglich. Die Lehrerin/ der Lehrer berücksichtigt für den Unterrichtsmorgen die Situation der Kinder, den Lernstoff und andere Gegebenheiten. So erfordert auch das Alter der Kinder manchmal die Aufhebung des 45-Minuten-Taktes.

Da wir keinen überdachten Pausenraum haben, müssen die Kinder bei Regen die Pause unter Aufsicht in der Klasse verbringen.

Nach der 2. und der 4. Unterrichtsstunde haben die Kinder jeweils eine Spielpause auf dem Schulhof. Sowohl durch die Unterstützung unseres Fördervereins, als auch durch verschiedene Sponsoren konnten Spielgeräte, Klettergerüste, Basketballkörbe, Tischtennisplatten und Sitzgruppen angeschafft werden und stehen den Kindern für eine aktive Pausengestaltung zur Verfügung. Darüber hinaus besitzen wir ein „Spielehaus“, das mit unterschiedlichstem Spielmaterial (Bälle, Seilchen, Partnerspiele, Geschicklichkeitsspiele, etc.) ausgestattet ist. Alle Materialien können von den Kindern ebenfalls genutzt werden.


Hausaufgaben
Hausaufgaben beziehen sich stets auf den Unterricht und sind aus ihm erwachsen. Sie dienen entweder der Festigung und Übung des Gelernten oder der Vorbereitung bestimmter Inhalte mit Hilfe von Beobachtungs- oder Entdeckungsaufträgen. Grundsätzlich sind Hausaufgaben so angelegt, dass die Kinder sie selbstständig erledigen können. Natürlich können Sie als Eltern Ihrem Kind bei gelegentlich auftretenden Schwierigkeiten einen Hinweis geben und es zur Weiterarbeit ermuntern.

Sollte Ihr Kind jedoch häufiger seine Aufgaben nicht bewältigen können, bitten wir um eine kurze Mitteilung oder um Rücksprache.

Die reine Arbeitszeit für Hausaufgaben in Jahrgang 1 und 2 sollte 30 Minuten nicht wesentlich überschreiten. In Jahrgang 3 und 4 sind ca. 45 Minuten eine sinnvolle Zeit zur Bearbeitung der Hausaufgaben.


Zeugnisse
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 erhalten jeweils zum Ende des Schuljahres, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende Zeugnisse.
Die erste und zweite Klasse sind eine pädagogische Einheit. So ist z.B. der Leselehrgang erst mit dem Ende des zweiten Schuljahres abgeschlossen.
Der Übergang von der ersten in die zweite Klasse erfolgt ohne Versetzung.

Ein Rücktritt ist jedoch zu jeder Zeit während des Schuljahres möglich, wenn er aus pädagogischer Sicht für notwendig gehalten wird und dem Wunsch der Eltern entspricht.

Die Zeugnisse der Klassen 1 enthalten eine Beschreibung der Lernentwicklung in den Fächern sowie Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten (keine Noten).
Die Zeugnisse der Klassen 2 und 3, 1.Halbjahr enthalten Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten (keine Noten) und zusätzlich Noten in den Fächern.
Die Zeugnisse der Klassen 3, 2. Halbjahr enthalten- laut Schulkonferenzbeschluss- keine Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten.
In Klasse 4 gibt es Zeugnisse mit Noten für die Fächer.

Zusätzliche „Individuelle Lern- und Förderempfehlungen" werden bei allen Kindern ausgesprochen,
- deren Versetzung gefährdet ist,
- die Lernschwierigkeiten und Lerndefizite aufweisen,
- die nicht versetzt worden sind.


Versäumnisse
Wenn ein Kind erkrankt ist und daher die Schule nicht besuchen kann, muss eine Entschuldigung spätestens am 2. Tag erfolgen. Sie kann mündlich (telefonisch) oder schriftlich erfolgen. Ein ärztliches Attest ist ab dem 3. Fehltag erforderlich.
Besonders in Fällen ansteckender Krankheiten ist es dringend erforderlich, den Grund des Schulversäumnisses bekannt zu geben.

Ein/e Schüler/in kann nur aus wichtigen Gründen vom Schulbesuch beurlaubt werden.

Wer kann beurlauben?
a) Klassenlehrerin/ Klassenlehrer: bis zu 2 Tagen innerhalb eines Vierteljahres
b) Schulleiterin/ Schulleiter : darüber hinaus

Beurlaubungen unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien
Gemäß § 10 Abs. 3 der Allgemeinen Schulordnung darf eine Schülerin/ ein Schüler vor und im Anschluss an Ferien nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet die Schulleitung. (Ein dringender Fall liegt nicht vor, wenn ein günstigerer Flugtarif in Anspruch genommen werden kann.) Jede Familie muss deshalb ihre Urlaubsplanung mit der allgemeinen Ferienordnung für das Land Nordrhein-Westfalen abstimmen. Wenn ein Kind vor oder im Anschluss an Ferien erkrankt, wird empfohlen, den Arzt aufzusuchen, da in Zweifelsfällen die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden kann.

Über Ausnahmen in nachweislich dringenden  Fällen (Krankenhausaufenthalt, Kur, …) entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.

Sollte es dennoch zu unentschuldigten Fehltagen vor oder im Anschluss an Ferien kommen, bei denen davon ausgegangen werden muss, dass die Ferien eigenmächtig verlängert wurden, wird die Schule die Schulaufsichtsbehörde hierüber informieren. Von dort wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht verstößt gegen § 16 Schulpflichtgesetz (SchpflG) und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 1.000,- € geahndet werden kann.


Versicherung
Trotz aller Bemühungen lassen sich Unfälle im Schulbereich leider nicht ausschließen. Bei gesundheitlichen Schäden sind Ihre Kinder aber grundsätzlich abgesichert durch den Gemeindeunfallversicherungs-Verband, bei dem alle Schul-Unfälle gemeldet werden müssen.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf:
- Schulwege - Unterrichtsgänge - Unterricht und Pausen - Besichtigungen - Sportunterricht - Schul- und Klassenfeiern - Wanderungen - Schullandheimaufenthalte

Wenn die Schule ärztliche Hilfe für Ihr Kind anfordern muss, werden Sie sofort benachrichtigt. Die Schule erstellt dann auch einen Unfallbericht. Falls Ihr Kind in Folge eines Schulunfalles erst später einen Arzt aufsuchen muss, so geben Sie dort Bescheid, dass es sich um einen Schulunfall handelt. Informieren Sie unbedingt die Schule über diesen Arztbesuch, damit die Unfallmeldung rechtzeitig erfolgen kann.

Haftpflichtschäden sind grundsätzlich nicht versichert.
Solche Schäden müssen über Ihre Familienhaftpflichtversicherung geregelt werden.
(Beispiel: Ihr Kind richtet auf dem Schulweg oder während des Unterrichtes einen Schaden an)

Weitere Informationen über die Katholische Grundschule Untereicken gibt es hier:
Katholische Grundschule Untereicken
Eickener Str. 311
41063 Mönchengladbach

Tel: 0 21 61 / 2 62 32
Fax: 021 61 / 20 94 94

Homepage: www.kgs-untereicken.de
E-Mail: kgs-untereicken (at) arcor.de