Gemeinsames Lernen - GL

Gemeinsames Lernen

Mit „Inklusion“ ist der Prozess gemeint, die „UN-Behindertenrechtskonvention“, die von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet wurde, auch umzusetzen. „Inklusion“ bedeutet die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in einem umfassenden Sinn und betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Dazu gehört, dass alle Kinder, auch die mit Sinnesbeeinträchtigungen, körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen/Einschränkungen oder mit Lern- und Entwicklungsstörungen, das Recht haben, (gemeinsam) in einer allgemeinen Schule zu lernen.

Die wichtigste Bedingung dafür ist eine Werthaltung der Schulgemeinschaft, in der Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Teilhabe, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, Anerkennung von Vielfalt und Mitgefühl selbstverständlich gelebte Praxis sind.

Für unsere Schule bedeutet „Inklusion“ konkret, dass auch in den kommenden Jahren Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam an unserer Schule leben und lernen sollen.

Bereits jetzt werden an unserer Schule Kinder unterrichtet, die einen Bedarf an zusätzlicher sonderpädagogischer Unterstützung in den Bereichen Lernen, Sprache, emotional-sozialer Entwicklung und in ihrer geistigen Entwicklung haben.
Unsere Förderschullehrerinnen und unser Förderschullehrer unterstützen die Kinder im Unterricht, planen spezifische Fördermaßnahmen, entwickeln mit den Kolleginnen individuelle Förderpläne und beteiligen sich an der Unterrichtsplanung, damit möglichst alle Kinder im Klassenunterricht gezielt gefördert werden können.
Die Zusammenarbeit im Team ist also eine wesentlicher Aspekt unserer Arbeit an der KGS Untereicken und gleichzeitig Gelingensbedingung für eine inklusive Schulkultur.

Dass für unsere Schülerinnen und Schüler „Inklusion“ im Wesentlichen gut gelingt, zeigt allein die Tatsache, dass alle Kinder in der Klasse leben, lernen und arbeiten, ohne dass jemand wegen eines zusätzlichen Förderbedarfs Ausgrenzung erfahren müsste.

Seit Herbst 2014 nimmt unser Kollegium an einer Fortbildungsreihe „Auf dem Weg zur Inklusion- Das „Rügener Inklusionsmodell“ teil. Moderatoren aus dem Schulamt Mönchengladbach unterstützen uns auf diesem Weg. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung eines „inklusiven Leitbildes“.
 Notwendige Rahmenbedingungen - Ausbau der finanziellen Ressourcen